| Update 7.3.2010 |
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Es sind jetzt zwei Wochen vergangen und hier das abschliessende Statement. Madeira ist tief getroffen worden von dieser Tragödie. Die Wunden, die der Tourist wahrnimmt sind fast schon wieder unsichtbar. In Funchal ist aufgeräumt, Verkehr und tägliches Leben laufen ganz normal. Der Markt ist wieder offen, viele der betroffenen Geschäfte haben schon, bzw werden in den nächsten Woche wieder eröffnen. Nüchtern gesagt: Funchal ohne Einschränkungen. Am Land sind alle Verkehrswege wieder offen, sogar von Ribeira Brava nach Sao Vicente kann man wieder direkt fahren, eine Behelfsstrasse wurde gebaut, nach Tabua hat das Militär eine provisorische Brücke gebaut. Forstarbeiter, Levandeiros und Bauern sind auf den Levadas tätig und richten die Schäden wieder her. Nüchtern gesagt: Für Wanderer so gut wie keine Einschränkungen. Einige Levadas sind wegen grundsätzlicher Reparaturen geschlossen, aber das waren diese auch schon vor dem Unwetter. Uns allen hier auf Madeira ist aber unsere eigene Verletzlichkeit bewusster geworden. Bei starkem Regen geht doch ein besorgter Blick auf die Berge. Die Hilfe kommt bei den Betroffenen an, aber wird es genug sein? ..... und die Trauer.
Was aber alle auf Madeira brauchen, wir, die Hotelbesitzer, alle Abwäscher, Küchenhilfen, Köche, Kellner, Bademeister, Zimmermädchen, Telefonistinnen, Rezeptionistinnen, die in den Hotels Ihre Arbeitsplätze haben, die Taxi- und Busfahrer, die Besitzer der kleinen Läden und Kneipen am Land, die Bauern und Fischer, die ihre Produkte auch an die Hotels und Restaurants liefern IST IHR BESUCH AUF UNSERER WUNDERSCHÖNEN INSEL.
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